Lastenteilung bei der Emissionsreduzierung

Artikel drucken

Vorläufige Einigung des estnischen Vorsitzes und des Europäischen Parlaments.

Die vorläufige Einigung über die Lastenteilungsverordnung will eine weitere Reduzierung von Emissionen in Sektoren, die nicht unter das EU-Emissionshandelssystem (EHS) fallen, für den Zeitraum 2021-2030 sicherstellen.

In den Nicht-EHS-Sektoren müssen die Emissionen bis zum Jahr 2030 um 30 Prozent gegenüber dem Niveau von 2005 reduziert werden, damit dieses Ziel der EU erreicht wird. Damit die Nicht-EHS-Sektoren den von ihnen zu leistenden Beitrag bis 2030 erbringen, werden mit dieser neuen Verordnung verbindliche nationale Zielwerte festgelegt und für die von der Lastenteilung betroffenen Sektoren die erforderlichen Rahmenbedingungen festgelegt. Zu den Sektoren zählen die Bereiche Gebäude, Landwirtschaft (andere Emissionen als CO2), Abfallwirtschaft, Verkehr (mit Ausnahme des Luftverkehrs und der Schifffahrt) und Industrie (z.B. Industrie, Energieversorgung und Produktverwendung). Die vor einigen Wochen erzielte Einigung über die Reform des EHS konnte nun ergänzt werden durch Absenkvorgaben für die Gebäude und den Verkehr.

Die vorläufige Einigung muss noch von den Mitgliedstaaten bestätigt werden. Die EU-Botschafter dürften den Text im Januar bewerten.

 

Medienmitteilung

Communiqué de presse