VSE-Generalversammlung: Ausführungen zur Rolle des Dachverbandes

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In einer Zeit der Informationsflut mit einer klaren Stimme sprechen.

Der VSE-Präsident Michael Wider – seit einem Jahr im Amt – hinterfragte die Rolle und das Selbstverständnis des Dachverbandes der Strombranche in der schnelllebigen Informationsgesellschaft von heute.

Warum nicht lieber eine preiswerte VSE-App statt einer durchstrukturierten Organisation mit 42 Mitarbeitenden an drei Standorten in der Schweiz? Die Antwort liege im gemeinsamen Nenner, den ein Verband suche und finde. Der VSE solle die Branche in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vertreten, den Meinungsbildungsprozess leiten und Verantwortung für Berufsbildung in der Branche wahrnehmen. Ein Programm sei kaum fähig, eine Gesamtsicht auf die Energielandschaft zu bieten. Es könne keine abweichenden Positionen in Sitzungen abgleichen – und dann einen Konsens finden. Und eine App werde auch nicht mit der nötigen Präsenz vor die TV-Kameras stehen, wenn die Meinung der Strombranche gefragt sei.

 

Medienmitteilung

VSE-Jahresbericht 2017 in Form, einer interaktiven Reise durch die Schweizer Stromlandschaft (Link)

Communiqué de presse

Rapport annuel 2017 de l’AES sous la forme d’un voyage interactif à travers le paysage électrique suisse (lien)