EU-Budget 2021-2027: Fazilität «Connecting Europe»

Artikel drucken

Die Kommission schlägt vor, die Mittel für Investitionen in leistungsstarke Infrastrukturen zur Vernetzung Europas aufzustocken.

Im Rahmen des nächsten langfristigen EU-Haushalts 2021-2027 schlägt die Europäische Kommission heute vor, die Fazilität «Connecting Europe» mit Mitteln in Höhe von 42,3 Mrd. EUR fortzuführen, um Investitionen in die europäischen Infrastrukturnetze in den Bereichen Verkehr (30,6 Mrd. EUR), Energie (8,7 Mrd. EUR) und Digitales (3 Mrd. EUR) zu unterstützen. Dies entspricht einer Aufstockung um 47 % gegenüber dem Zeitraum 2014-2020.

Im Energiebereich soll die neue Fazilität «Connecting Europe» den Aufbau einer echten Energieunion ermöglichen und die Energiewende entsprechend den Vorschlägen der Initiative Saubere Energie für alle Europäer unterstützen. Damit will Europa seine Vorreiterrolle bei der Energiewende behaupten können – im Einklang mit der politischen Priorität der Juncker-Kommission, wonach Europa bei den erneuerbaren Energien weltweit führend werden soll.

Zu diesem Zweck soll aus einem neuen Haushaltsposten die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten bei grenzüberschreitenden Vorhaben im Bereich der erneuerbaren Energien unterstützt werden, womit die strategische Einführung von marktfähigen Technologien für erneuerbare Energien gefördert werden soll. Ausserdem wird das Programm weiter die zentralen transeuropäischen Netzinfrastrukturen unterstützen, um Fortschritte bei der Integration des Energiebinnenmarkts zu ermöglichen, die Interoperabilität der Netze über Grenzen und Sektoren hinweg zu fördern, die Dekarbonisierung zu erleichtern und die Sicherheit der Energieversorgung zu gewährleisten.

 

Medienmitteilung

Communiqué de presse