Vernehmlassung zu den Verordnungsänderungen für die «Strategie Stromnetze»

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Die Vernehmlassung dauert bis zum 1. Oktober 2018.

Im Schweizer Übertragungsnetz bestehen heute Engpässe. Durch den stockenden Netzausbau könnten sich diese weiter verschärfen. Zudem steigen durch die zunehmend dezentrale Energieversorgungsstruktur die Anforderungen an die Verteilnetze und an das Zusammenwirken von Übertragungsnetz und Verteilnetzen. Eine Optimierung, rasche Entwicklung und Flexibilisierung des Stromnetzes ist angesichts dieser Herausforderungen unabdingbar. Das Parlament hat deshalb im Dezember 2017 das Bundesgesetz über den Um- und Ausbau der Stromnetze verabschiedet. Dieses umfasst Teilrevisionen des Elektrizitätsgesetzes und des Stromversorgungsgesetzes. Aufgrund dieser Gesetzesänderungen müssen nun insgesamt neun Verordnungen angepasst werden.

Die wichtigsten Änderungen betreffen die folgenden Themen.

  • Stromversorgungsverordnung
  • Leitungsverordnung
  • Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen
  • Geoinformationsverordnung.

Die folgenden Verordnungen sollen angepasst werden:

  • Stromversorgungsverordnung (SR 734.71)
  • Leitungsverordnung (SR 734.31)
  • Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen (SR 734.25)
  • Geoinformationsverordnung (SR 510.620)
  • Verordnung über Gebühren und Aufsichtsabgaben im Energiebereich (SR 730.05)
  • Starkstromverordnung (SR 734.2)
  • Verordnung über das Eidgenössische Starkstrominspektorat (SR 734.24)
  • Niederspannungs-Installationsverordnung (SR 734.27)
  • Verordnung des UVEK über Ausnahmen beim Netzzugang und bei den anrechenbaren Netzkosten im grenzüberschreitenden Übertragungsnetz (SR 734.713.3).

 

Medienmitteilung

Link zu den Entwürfen und erläuternden Berichten zu den neun Verordnungen

Communiqué de presse

Projets et rapports explicatifs concernant les 9 ordonnances (lien)