Einfuhren von Flüssigerdgas (LNG) in die Europäische Union steigen

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Gemeinsame Erklärung der EU und der USA.

In ihrer gemeinsamen Erklärung vom 25. Juli in Washington, D.C., haben Präsident Juncker und Präsident Trump vereinbart, die strategische Zusammenarbeit zwischen der EU und den USA im Energiebereich zu stärken. In diesem Rahmen würde die Europäische Union mehr Flüssigerdgas aus den Vereinigten Staaten importieren, um ihre Energieversorgung zu diversifizieren und sicherer zu machen. 

Die EU und die USA werden daher daran arbeiten, den Handel mit Flüssigerdgas zu erleichtern: Derzeit ist nach den Rechtsvorschriften der Vereinigten Staaten nach wie vor eine vorherige Genehmigung für Ausfuhren von Flüssigerdgas nach Europa erforderlich. Für diese Beschränkungen müssen Lösungen gefunden werden und die US-Vorschriften müssen vereinfacht werden, damit Flüssigerdgas aus den USA in die EU exportiert werden kann.

Die EU verfügt mit einer aktuellen Reservekapazität von rund 150 Mrd. m3 über gut entwickelte Kapazitäten für den Import von Flüssigerdgas. Gleichzeitig werden angesichts ihrer strategischen Bedeutung für die Diversifizierung die derzeitigen Kapazitäten ausgebaut und neue Kapazitäten entwickelt: im Adriatischen Meer (auf der Insel Krk in Kroatien), in der Ostsee, insbesondere in Polen, und im Mittelmeer in Griechenland. Dies würde eine erhebliche Zunahme der Flüssigerdgasimporte in die EU ermöglichen.

Die USA verfügen derzeit über eine Verflüssigungskapazität von 28 Mrd. m3 und werden voraussichtlich bis 2023 weitere 80 Mrd. m3 hinzugewinnen und gleichzeitig ihre Terminals für den Export von Flüssigerdgas erweitern.

 

Medienmitteilung

Communiqué de presse

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