COP24

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An der Konferenz soll die internationale Gemeinschaft Umsetzungsrichtlinien zum Klimaübereinkommen von Paris (Paris Rulebook) beschliessen. Die Schweiz setzt sich für robuste Richtlinien ein, die eine wirksame Umsetzung des Übereinkommens gewährleisten.

Bundespräsident Berset hielt am Eröffnungstag eine Rede und stellte einen einmaligen zusätzlichen Finanzbeitrag von 120 Millionen Franken in Aussicht.

Gemäss dem vom Bundesrat am 21. September 2018 verabschiedeten Mandat wird sich die Schweizer Delegation für robuste und detaillierte Regelungen einsetzen, die eine wirksame Umsetzung des Übereinkommens von Paris gewährleisten. Die Delegation wird insbesondere die Einführung einheitlicher Vorgaben für alle Parteien unterstützen. Diese betreffen namentlich die Beschreibung des nationalen Reduktionsziels, die alle fünf Jahre bekanntzugebende Anhebung dieses Ziel sowie die Anrechnung der Emissionen und der erzielten Emissionsverminderungen.

Die Schweiz wird sich zudem für verbindliche Vorgaben für die Anrechnung von Emissionsverminderungen einsetzen, die im Ausland erzielt wurden. Solche Reduktionen dürfen weder mehrfach angerechnet werden noch negative Umweltauswirkungen nach sich ziehen. Was die Finanzierung anbelangt, so wird die Schweiz Empfehlungen unterstützen, die auf eine Verbesserung der Transparenz bezüglich der eingesetzten Mittel abzielen.

Bundesrätin Doris Leuthard wird am Ministertreffen teilnehmen, das in den letzten Konferenztagen stattfindet. Im Rahmen des Talanoa-Dialogs werden die Ministerinnen und Minister darüber diskutieren, wie die Lücke zwischen den derzeitigen Reduktionszielen der Staaten und dem globalen Ziel einer Begrenzung der Klimaerwärmung auf deutlich unter 2 Grad beziehungsweise auf 1,5 Grad Celsius geschlossen werden kann. Die Ministerinnen und Minister werden namentlich den Bericht des Weltklimarates (IPCC) zur Kenntnis nehmen, der im Oktober veröffentlicht wird. In diesem Bericht geht es um die Konsequenzen einer Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius und um die Emissionsreduktionspfade zur Erreichung dieses Ziels. Die Schweizer Verhandlungsdelegation steht unter der Leitung von Botschafter Franz Perrez, Chef der Abteilung Internationales des Bundesamts für Umwelt, und zählt etwa fünfzehn Personen sowie drei Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschafts- und Klimaschutzkreise.

 

Rede Berset (nur in Französisch)

Medienmitteilung (Schweiz)

Communiqué de presse (Suisse)

Fragen und Antworten (EU)

Questions et réponses (UE)