Verbesserung der Sicherheit der Stromversorgung in Krisensituationen

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Neue EU-Vorschriften.

Ein neuer Rahmen von Vorschriften zum Umgang mit Krisensituationen in der Stromversorgung – einschliesslich Vermeidung und Vorbereitung – soll zu einer besseren Risikovorsorge führen und die Energieversorgungssicherheit als Pfeiler der Energieunion stärken. Der Rat hat heute die Einigung über die Verordnung mit diesen neuen Vorschriften gebilligt, die am 22. November mit dem Europäischen Parlament erzielt worden war.

Im Rahmen dieser Verordnung wird eine gemeinsame Methode zur Risikoermittlung entwickelt werden. Der Europäische Verbund der Übertragungsnetzbetreiber, ENTSO-E, wird regionale Krisenszenarien erstellen und die wichtigsten Risiken für jede Region ermitteln. Auf der Grundlage sowohl dieser regionalen als auch nationaler Stromversorgungskrisenszenarien wird jeder Mitgliedstaat verpflichtet sein, einen Risikovorsorgeplan mit nationalen wie auch regionalen Massnahmen zu erstellen. Durch enge Abstimmung zwischen den Mitgliedstaaten und allen Beteiligten sowie die Bereitstellung einer Mustervorlage für die Risikovorsorgepläne wird sichergestellt, dass die Vorsorge der Mitgliedstaaten sich so weit wie möglich einheitlich gestaltet. Gleichzeitig erhalten die Mitgliedstaaten ausreichend Flexibilität, um ihre jeweiligen besonderen Gegebenheiten zu berücksichtigen.

Der Rat hat sichergestellt, dass ein klar definierter Unterstützungsmechanismus zwischen den Mitgliedstaaten eingerichtet wird, damit im Falle einer Stromversorgungskrise rasch grenzüberschreitende Unterstützung geleistet werden kann.

 

Medienmitteilung

Communiqué de presse