EU-Bericht und Konferenz zur Kreislaufwirtschaft

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Die EU-Kommission setzt den Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft um.

Die Europäische Kommission hat einen umfassenden Bericht über die Umsetzung des von ihr im Dezember 2015 angenommenen Aktionsplans für die Kreislaufwirtschaft veröffentlicht. In dem Bericht werden die wichtigsten Ergebnisse der Umsetzung des Aktionsplans und die anstehenden Herausforderungen auf dem Weg zu einer klimaneutralen, wettbewerbsfähigen Kreislaufwirtschaft beschrieben, in der die Belastung der natürlichen Ressourcen, der Süsswasserbestände und der Ökosysteme auf ein Minimum reduziert ist.

Drei Jahre nach seiner Annahme kann der Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft als in vollem Umfang vollendet betrachtet werden. Seine 54 Aktionen sind nunmehr abgeschossen oder angelaufen. Zur Förderung weiterer Investitionen wurden im Rahmen der Plattform zur finanziellen Unterstützung der Kreislaufwirtschaft Empfehlungen zur Verbesserung der Bankfähigkeit von Projekten der Kreislaufwirtschaft, zur Koordinierung der Finanzierungstätigkeiten und zum Austausch bewährter Verfahren erarbeitet. Diese Plattform wird mit der Europäischen Investitionsbank zusammenarbeiten, um finanzielle Unterstützung zu leisten und Synergien mit dem Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums zu nutzen.

Der Informationsaustausch mit den Interessenträgern hat ergeben, dass einige Bereiche, die bislang noch nicht im Aktionsplan berücksichtigt waren, ebenfalls für die Einbeziehung in die Kreislaufwirtschaft infrage kommen könnten. Anhand des Beispiels der europäischen Strategie für Kunststoffe in einer Kreislaufwirtschaft könnten zahlreiche andere Sektoren mit hoher Umweltbelastung und einem Potenzial für Kreislauffähigkeit wie z. B. IT, Elektronik, Verkehrssysteme, bebaute Umwelt, Bergbau, Möbel, Lebensmittel und Getränke oder Textilien von einem ähnlichen ganzheitlichen Ansatz profitieren, um sich stärker in Richtung Kreislaufwirtschaft zu entwickeln.

 

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