Dritte Ausgabe des Berichts «Energiewelten»

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Veröffentlichung des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen.

Unsere Nachbarländer bauen zunehmend fossile und nukleare Kapazitäten ab. Dieser Abbau gesicherter Leistung könnte winterliche Stromimporte für die Schweiz zukünftig erschweren. Die fortschreitende Elektrifizierung von Gebäuden und Mobilität führt zudem zu einem erhöhten Stromverbrauch. Beim Erreichen der Klimaziele 2035 steigt die Stromnachfrage in Europa mindestens um den Faktor 1,3. Neues Potenzial lässt sich bei der Wasserkraft freisetzen, wenn bestehende Talsperren erhöht und neu entstehende Gletscherseen zur Produktion genutzt werden

Die Energiewelt von morgen ist durch dezentrale Strukturen, Dekarbonisierung und Massnahmen für den Erhalt der Versorgungssicherheit geprägt. Der VSE Trend 2035 beschreibt eine «smarte Energiezukunft», digitale Technologien wie z.B. Smart-Home-Applikationen sind also allgegenwärtig. 

Auch die vom VSE befragten Mitgliedsunternehmen beurteilen die Versorgungsicherheit als zunehmend kritisch. Im Gegensatz zum VSE-Trend 2035 rechnen die Mitglieder aber zukünftig mit einer viel stärkeren Regulierung und gehen von einer geringen dezentralen Versorgung aus

 

Medienmitteilung

«Energiewelten»

Communiqué de presse

«Univers énergétiques»