Kernkraftwerk Beznau

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Massnahmen um die Kühlwassereinleitung.

Das Bundesamt für Energie (BFE) hat das Verfahren für eine allfällige Anpassung oder Neuerteilung der Bewilligung für die Kühlwassereinleitung des Kernkraftwerks Beznau eröffnet. Weiter hat das BFE gegenüber der Betreiberin Axpo eine per sofort umzusetzende Übergangsregelung für die Kühlwassereinleitung verfügt. Mit dieser Verfügung wird für das Kernkraftwerk Beznau die in der Gewässerschutzverordnung festgelegte Temperaturlimite von 25°C für Fliessgewässer grundsätzlich verbindlich erklärt. Wird diese Temperatur überschritten oder droht überschritten zu werden, muss die Leistung des Kernkraftwerks Beznau stark gedrosselt oder ganz heruntergefahren werden.

Die heute geltende Einleitungsbewilligung für das Kernkraftwerk Beznau stützt sich auf die Verordnung über Abwassereinleitungen von 1975. 1999 wurde diese Verordnung durch die Gewässerschutzverordnung abgelöst. Aufgrund dieser neuen rechtlichen Grundlagen muss geprüft werden, ob die bestehende Einleitungsbewilligung für das Kernkraftwerk Beznau angepasst oder durch eine neue Einleitungsbewilligung ersetzt werden muss. Das BFE hat als verfahrensleitende Behörde ein Verfahren eröffnet und die Axpo zur Einreichung der notwendigen Unterlagen aufgefordert.

 

Medienmitteilung BFE

Medienmitteilung ENSI

Zwischenverfügung / Décision de règlement transitoire (qu'en allemand)

Communiqué de presse de l'OFEN

Communiqué de presse de l'IFSN