Einreichung einer Europäischen Bürgerinitiative

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«Massnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise».

Die Initianten fordern die Kommission auf, «die EU-Massnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise anzupassen, um eine maximale Erwärmung von 1,5°C nicht zu überschreiten. Dazu bedarf es ambitionierterer Ziele und erhöhter finanzieller Ressourcen für den Klimaschutz.» Insbesondere zielt die Initiative darauf ab, dass die EU «ihre national festgelegten Beiträge (NDC) im Rahmen des Übereinkommens von Paris bezüglich einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 80 Prozent bis 2030 und der Erreichung der Netto-Null bis 2035 verschärfen und die europäischen Klimaregelungen dementsprechend anpassen» soll. Des Weiteren fordert die Initiative die Einführung eines EU-Grenzausgleichssystems für CO2, den Abschluss von Freihandelsabkommen nur mit Partnerländern, die sich gemäss der Bewertung durch den Climate Action Tracker an die Vorgabe von 1,5 °C halten, und kostenloses Unterrichtsmaterial über die Auswirkungen des Klimawandels.

Die Registrierung wird am 23. September 2019 erfolgen. Von da an haben die Initianten ein Jahr Zeit, Unterschriften zur Unterstützung ihres Vorschlags zu sammeln.

 

Medienmitteilung

Communiqué de presse